Strecke 2018

22. Mai 2018

24 Stunden / 60 Kilometer / 2.000 Höhenmeter sind gut gehbar. Wer schon mal dabei war, der weiß: 24 Stunden wandern, das bedeutet abwechslungsreiche Wanderwege und Steige, mal steiler mal flacher, mal auf Wiesen- und dann wieder Waldpfaden und während der Nacht auch viel Asphalt- und Schotterstraße … das wird auch heuer wieder so sein. Und wir nehmen uns ausreichend Zeit für Pausen zwischendurch, weil die Region viele feine Ausblicks- und Rastplatzerl bietet.

 

Gestartet wird um 7.00 Uhr. Wer möchte kann sich vorher noch bei einem Frühstück im Naturpark-Cafe Zuser stärken. Dieses ist ab 6.00 Uhr für euch geöffnet. Nach wenigen Metern Asphalt zweigen wir schon auf den schmalen Wanderweg auf die Gemeindealpe, den Hausberg der Mitterbacher, ab. Jetzt werden die ersten Höhenmeter bezwungen.

Nach rund 2,5 Stunden bergauf haben wir uns die erste Rast auf 1.626 m Seehöhe im beeindruckenden Terzerhaus verdient. Von hier aus hat man einen sensationellen Blick auf die benachbarte steirische Bergwelt.

 

Kaum oben angekommen geht es im Serpentinengangl auch schon wieder bergab und über die Brachalm hinunter zum Schutzhaus Vorderötscher – die Heimat vieler Mitterbacher Vorfahren, die damals vorwiegend aus dem Salzkammergut nach Mitterbach kamen.

Nach der gemütlichen Mittagsrast geht es schwungfall weiter bergab, hinunter zu den imposanten Ötschergräben. Entlang der schmalen Steigerln, durchwandern wir, auf geschichtsträchtigen Wegen, zuerst die Hinteren dann die Vorderen Ötschergräben. Zwischen drinnen der berühmte Ötscherhias, bei dem sich der eine oder andere eine kurze Trinkpause gönnen kann.

In Stierwaschboden verlassen wir Österreichs Grand Canyon und widmen uns den kurzen Aufstieg zum Wienerbrucker Stausee. In der Ötscher-Basis genießen wir einen kleinen Nachmittagssnack.

Gestärkt machen wir uns auf um über den Joachimsberg, durch das Lassingtal, den Tannbach entlang, vorbei bei den Annaberger Liften in den beliebten Wallfahrtsort Annaberg zu gelangen. Dabei begleitet uns immer wieder der Blick auf den imposanten Ötscher der über uns drohnt.

 

Am Annaberg haben wir wieder Zeit für eine längere Pause bevor wir uns der langen Nachtetappe widmen. Nach einem köstlichen und stärkenden Abendessen bei den Annaberger Wirten müssen wir aber trotzdem auf, um diese in Angriff zu nehmen.

 

Nach einem kurzen Stück auf der Bundesstraße zweigen wir auf eine Forststraße ab und gehen übers Gscheid, vorbei beim Walsterursprung, weiter nach Urleichsberg. Von hier geht es gemütlich weiter in die Walster zur allseits bekannten Wuchtelwirtin, zu einem kleinen Mitternachtsimbiss

 

Sobald wir wieder zu Kräften gelangt sind geht es beim Hubertussee vorbei, der Walster weiter folgend bald wieder bergauf. Jetzt gilt es die Bürgeralpe als letzten Berg (neben Gemeindealpe und Annaberg) zu erwandern.

 

Oben angelangt erwartet uns im Berggasthof ein kleiner Snack, bevor wir schnurstracks und die Basilika von Mariazell vor Augen, die Bürgeralpe hinunter marschieren. Jetzt bleibt Zeit um uns bei einem leckeren Frühstück beim Sport Redia wieder zu erholen und um uns für die letzte Etappe zu rüsten. Diese führt uns, Mariazell verlassend, über die Promenade Richtung Erlaufsee. Der Erlauf folgend entlang des schönen Waldweges sind wir dann bald zurück am Mitterbacher Dorfplatz. Wahrscheinlich nehmen wir müde Beine, vielleicht die eine oder andere Blase, erschöpfte Gesichter aber bestimmt auch jede Menge neue Bekanntschaften und lustige Momente  mit nach Hause!

Strecke als PDF →

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